Henrike Frye, studentische Mitarbeiterin

Ihr Studium in Linguistik und Philosophie absolvierte Henrike Frye in Erfurt, Pavia (Italien), Melbourne (Australien) und Köln. Bereits im Grundstudium konzentrierte sie sich dabei auf den Schwerpunkt der Dokumentation bedrohter Sprachen und arbeitete beispielsweise an der Erstellung von Datenbanken zum yukatekischen Maya mit. Ihre Dissertation an der Universität Köln (eingereicht 2019) verfasste sie zum Thema "Child directed speech in Qaqet, a language of East New Britain, Papua New Guinea", an der Schnittstelle zwischen Linguistik, Psychologie und Ethnologie.

Im Rahmen mehrerer Forschungsaufenthalte in Mexico und Papua-Neuguinea beschäftigte sich Henrike Frye mit der kulturellen Adaption von Methoden, die für westliche Forschungskontexte entwickelt wurden. Ihr besonderes Interesse gilt dabei einer situationssensiblen Aufnahme und Interpretation von soziolinguistischen Daten. Seit 2019 arbeitet sie in Teilzeit auf einer Postdoc-Position am Institut für Sprachwissenschaft der Universität zu Köln. Im April desselben Jahres begann sie, das für das Monitoring des Förderprogramms IQ zuständige Team bei der ebb zu unterstützen.

Ihre Freizeit widmet sie ihrer Luftakrobatik-Compagnie "Fliegwerk" sowie der elektronischen Musik und arbeitet daran, diese beiden Leidenschaften zu verbinden.


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