IQ in Brüssel

Im Rahmen der Konferenz "Social Innovation for Refugee Inclusion: Maintaining Momentum and Creating Lasting Change" des Migration Policy Instituts stellte Alisha Molter, wissenschaftliche Referentin bei der ebb mbH das Netzwerk IQ vor.

Vor einem internationalen Publikum, das sich vom 16.-17. November 2017 in den Räumen des "European Economic and Social Committee" in Brüssel zusammengefunden hatte, präsentierte sie in dem Workshop "Improving the visibility of refugee skills" unterschiedliche Ansätze der Kompetenzfeststellung von Geflüchteten in Deutschland. Neben Verfahren der Kompetenzermittlung im Netzwerk IQ, wies sie auch auf die Herausforderungen parallel existierender Tests der Bundesagentur für Arbeit (My Skills) und der Kammern (Valikom), sowie zeitaufwendiger und kostenintensiver Qualifikationsanalysen hin.
In dem Workshop, an welchem auch Kavita Brahmblatt von Action Emploi Refugiés in Frankreich und Ludwijn Braams von L&D Support teilnahmen, wurde besonders die Bedeutung der Vermittlung in nachhaltige Jobs (IQ) deutlich. Die Notwendigkeit, bei der Entwicklungen von Angeboten für Geflüchtete immer auch die Zielgruppe direkt nach ihren Bedürfnissen zu fragen und aktuelle Studienergebnisse (siehe L&D Support) miteinzubeziehen wurde ebenfalls hervorgehoben.