"Integration durch Qualifizierung (IQ)" 2011-2014

Koordinierung des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)" 2011-2014

Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" hat das Ziel, die Arbeitsmarktintegration von erwachsenen Migrantinnen und Migranten zu verbessern. Das Förderprogramm ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Das von der ebb und ZWH entwickelte und umgesetzte Koordinierungsprojekt (KP IQ) steuerte von 2011 bis 2014 den Auf- und Ausbau der Netzwerkstrukturen im Förderprogramm IQ.

In allen Bundesländern wurden regionale Verbünde geschaffen, die sich mit weiteren Arbeitsmarktakteuren "vor Ort" vernetzten. Diese "Landesnetzwerke" entwickelten Instrumente, Handlungsempfehlungen und Konzepte und setzten sie in die Praxis um – zum Beispiel für die Beratung zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse oder die interkulturelle Öffnung von Jobcentern und Arbeitsagenturen.

Fünf Fachstellen bauten jeweils zu einem von fünf Handlungsfeldern fachliche Expertise auf und aus. Das konnte die Entwicklung von Qualitätsstandards sein, die Konzeption von Schulungsmaterialien oder die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Die fünf Handlungsfelder waren:

  • Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen
  • Berufsbezogenes Deutsch
  • Diversity Management
  • Existenzgründung
  • Qualifizierung


KP IQ gewährleistete den Austausch zwischen den Landesnetzwerken und den Transfer guter Praxis. Darüber hinaus sorgte KP IQ dafür, dass Arbeitsergebnisse aus dem Förderprogramm IQ auf Bundesebene, in den Ministerien, der BA und in der Fachöffentlichkeit bekannt werden. Das Koordinierungsprojekt unterstützte und ergänzte die Arbeit des Förderprogramms IQ als Schnittstelle zur Politik.

Das Förderprogramm IQ ist unmittelbar in den politischen Prozess eingebunden und an integrationspolitische Ziele und Maßnahmen gekoppelt. Auf Bundesebene war es Teil des Dialogforums "Arbeitsmarkt und Erwerbsleben" im Rahmen des Nationalen Aktionsplans.